Azubi-Firma genufix schafft neue IT-Infrastruktur im Jugendzentrum

Azubi-Firma genufix schafft neue IT-Infrastruktur im Jugendzentrum

Man wächst mit seinen Herausforderungen – das gilt auch für genufix. Abseits der alltäglichen Aufträge setzte die Azubi-Firma ein Großprojekt um und baute im Kirchheimer Jugendzentrum die gesamte Netzstruktur neu auf. Wie wir hier vorgegangen sind und ob wir erfolgreich waren, erfahren Sie hier!

Die Azubis von genua scheuen auch große Projekte nicht, wie jüngst den Umbau der IT-Infrastruktur des örtlichen Jugendzentrums (JUZ). Im Zuge der Aktionswoche "Wir unternehmen was" vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) blicken wir in diesem Artikel hinter die Kulissen und stellen Ihnen dieses Projekt vor.

Das Projekt von genufix stellen
wir auch im Video vor

Das Ziel: Eine professionelle IT-Infrastruktur schaffen

Vergangenes Jahr konnten wir für dieses Projekt, wie bereits berichtet, alle organisatorischen ToDos abhaken. Wir schätzten einen Aufwand von ca. 500 Arbeitsstunden – solche Projekte müssen natürlich mit den Ausbildungsplänen abgeglichen und mit der Geschäftsleitung von genua besprochen werden.

Darauf folgten viele Vor-Ort-Termine und Meetings. Unser Ziel stand fest: Die vor sich hin dümpelnde, komplexe Netzstruktur auflösen und neu aufbauen, damit sie zukünftig zuverlässig nutzbar ist. Doch das war leichter gesagt als getan.

Als wir im JUZ in Kirchheim bei München die bereits bestehende Infrastruktur genauer unter die Lupe genommen haben, waren wir zunächst äußerst verwundert, da die Dokumentation des bestehenden Netzes zwar vorhanden, allerdings nicht mehr ganz aktuell war. Deshalb mussten wir uns zunächst in viele Dinge einarbeiten, wie dem Netzwerkprotokoll LDAP, das den Zugriff auf Netzwerk-Verzeichnisdienste wie beispielsweise eine Adressdatenbank ermöglicht sowie dem Protokoll RADIUS, welches zur Authentifizierung von Benutzern dient. Kurz darauf erhielten wir dann auch die konkreten Anforderungen der JUZ-Verantwortlichen. Zum Beispiel sollte man sich an jedem beliebigen Rechner anmelden können. Also mussten als nächstes alle Wünsche strukturiert angegangen werden.

Daraufhin folgten noch einige Tests um herauszufinden, wie der LDAP-Server im Detail funktioniert und welche Einstellungen wir im RADIUS-Server vornehmen müssen. Nach einer umfangreichen Recherche und Besprechungen haben wir uns darauf geeinigt, das Verwaltungssystem Linuxmuster einzusetzen. Dieses wird vor allem in Schulen eingesetzt und enthält alles was wir brauchten: Eine Art Windows-Domain-Controller auf Basis von Linux. Er ermöglicht die zentrale Authentifizierung und Autorisierung von Computern und Benutzern.

Bei den Vor-Ort-Terminen wurden alle Anforderungen detailliert mit Herrn Ballon, unserem Ansprechpartner des JUZ, besprochen

Los geht’s: So wurde die neue Netzstruktur umgesetzt

Im ersten Schritt haben wir das Verwaltungssystem bei genua installiert. Dazu haben wir ein eigenes Netz aufgebaut, welches wir vom restlichen Firmen-Netz getrennt haben, um es ausgiebig testen zu können. Als wir der Meinung waren, dass das System nun einsatzbereit ist, haben wir Herrn Ballon, den technischen Ansprechpartner des Jugendzentrums, eingeladen, um ihm unsere Lösung vorzustellen. Nach der Präsentation und einer kurzer  Rücksprache stand auch schon der Termin für den Systemwechsel fest, für welchen wir fünf Tage eingeplant und auch benötigt haben.

Natürlich lief die Umsetzung nicht ganz ohne Stolpersteine ab, zum Beispiel funktionierte das Einbinden vorhandener Hardware wie den Switches nicht immer auf Anhieb. Zudem mussten wir parallel zum üblichen Geschehen im JUZ arbeiten: Die Mitarbeiter sollten während der Umstellung nicht an ihrer Arbeit gehindert werden. Zugegeben, so ganz konnten wir das nicht vermeiden, und so mussten sich die Mitarbeiter ab und zu Tätigkeiten widmen, welche keinen PC voraussetzen.

Im Großen und Ganzen hat die Umstellung aber gut funktioniert, so dass es aktuell nur ab und zu zu kleinen Problemen kommt, die wir dann analysieren und beheben. Doch bevor wir das Projekt abschließen können, gibt es noch eine letzte Aufgabe: Wir wollen den aktuell noch produktiv genutzten Netzwerkspeicher als Backup-Server einsetzen; hier sollen also alle Daten gesichert werden, um bei einem kompletten Systemausfall alles rekonstruieren zu können.

Fazit: Auch große Projekte sind für genufix kein Problem

Soweit ich weiß, ist dieses Projekt das größte, um das sich genufix bisher gekümmert hat. Es hat alle Azubis von genufix gefordert, denn wir konnten uns neuen Herausforderungen stellen und jede Menge dazulernen: von fachlichen Inhalten bis hin zum Umgang mit Kunden und dem Projektmanagement.  Ich hoffe, genufix wird sich noch öfter solchen Projekten widmen können!


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