Eine Woche unter Geeks – mein persönlicher Erfahrungsbericht

Eine Woche unter Geeks – mein persönlicher Erfahrungsbericht

Zweimal im Jahr verbringen unsere Entwickler fünf Tage und Nächte am Starnberger See, um dort nach Lust und Laune zu hacken, forschen und zu lernen. Im Juli war es wieder soweit  – und diesmal war auch eine "Nicht-Technikerin" dabei: ich. Wie ich die sogenannte "GeekWeek" erlebt habe und was mir die Teilnahme gebracht hat, lesen Sie hier.

Den ganzen Tag mit zig anderen Leuten in einem abgedunkelten Raum vorm Rechner zu sitzen und zu hacken, und das im Hochsommer – für mich war das zunächst keine besonders reizvolle Vorstellung. Andererseits bietet die GeekWeek mir als Referentin der technischen Geschäftsleitung eine gute Gelegenheit, um die neuen Kollegen aus der Abteilung Research & Development besser kennenzulernen – und zu verstehen, wie sie so ticken, die "Geeks", mit denen ich täglich zu tun habe. Schnell siegte meine Neugierde und ich freute mich über die Gelegenheit, als Nicht-Entwicklerin teilnehmen zu dürfen.

Los ging es an einem Montagmorgen mit der Ankunft  am Veranstaltungsort, einer einladenden, alten Villa samt großem Garten in der Nähe von Starnberg. Nachdem die beiden Arbeitsräume mit sämtlicher Technik ausgestattet waren und sich alle mit Getränken und Butterbrezen versorgt hatten, machte sich jeder an die Arbeit.

Freiraum für neue Ideen

Das Besondere an der GeekWeek ist die Möglichkeit, sich eine Woche lang intensiv mit einem selbstgewählten Thema zu beschäftigen. Kein Tagesgeschäft, keine Besprechungen, keine Anrufe. Stattdessen hat man Zeit, neue Lösungswege auszuprobieren, interessante Tools zu testen und sich intensiv mit den Kollegen aus dem eigenen und auch den anderen Teams auszutauschen.

Die GeekWeek ist viel mehr als "nur vor dem PC sitzen": Gespräche unter Kollegen fördern den Ideen- und Wissensaustausch

Ich habe die GeekWeek genutzt, um ein Enterprise Social Network Tool – eine Art Firmen-Facebook, mit Kollegen zu testen und mich über Vor- und Nachteile dieses und anderer interner Kommunikationskanäle wie Chat und Newsgroups auszutauschen.

Gerade diesen Ideen- und Wissensaustausch habe ich als besonders wertvoll erlebt. Dank gemeinsamer Arbeitsräume, in interdisziplinären Teams bearbeiteter Projekte und flexibler Zeiteinteilung entstehen Anknüpfungspunkte für Gespräche, die im Alltag nicht immer vorhanden sind. Unterstützt wird dieser Effekt zusätzlich durch die gemeinsamen Essen und die vielfältigen, von den Teilnehmern selbst organisierten Aktivitäten wie beispielsweise Workshops zu Redmine, Vorträge über analoge Klangsynthese oder auch gemeinsame Mountainbike-Touren und Meditation.

Mein Fazit nach einer Woche unter Geeks

Ich habe habe viele spannende und bereichernde Gespräche geführt, einiges über die Welt der Entwickler erfahren und bin als noch recht neue Mitarbeiterin ein gutes Stück weiter bei genua angekommen. Eine lohnenswerte Erfahrung, die ich jederzeit wiederholen würde!


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