Geht doch: IT und Fußball

Geht doch: IT und Fußball

Schon nach kurzer Zeit kommen wir durch, Schuss: 1:0 – wir führen in unserem Auftaktspiel beim Münchener B2SOCCER-Hallenfußballturnier. Aber unsere Gegner von Kabel Deutschland sind jetzt wach und gleichen aus. 2:1 – wieder gehen wir in Führung. Können wir jetzt den Sack zumachen? Wie das Turnier für das Team genukick ausgegangen ist, erfahren Sie hier.

Ein Spiel dauert ja nur 10 Minuten. Der Gegner dreht nun auf, bei uns gibt es hinten immer wieder Lücken. Es klingelt zum 2:2, dann 2:3. Jetzt nochmal alles nach vorne. Aber wir kassieren das vierte Gegentor, ein Pfiff, es ist aus: 2:4 verloren!

Wir – das sind zehn Kollegen von genua, die als Team genukick beim B2SOCCER Firmenturnier im Soccerpark Aubing mitmachen. Insgesamt sind 36 Firmen-Teams am Start, eingeteilt in vier Gruppen mit jeweils neun Mannschaften. Wir haben also acht Gruppenspiele. Wer Platz eins oder zwei in der Gruppe belegt, kommt weiter ins Viertelfinale.

IT-Firma und Fußball spielen – geht das? Laut Klischee sitzen wir doch nur vor dem PC, essen Pizza und treiben Sport allenfalls via Spielkonsole. In unserem Team sind Kollegen aus vielen unterschiedlichen Abteilungen dabei: Software-Entwicklung, Controlling, interne Systemverwaltung, Marketing, technische Kundenbetreuung. Darunter sind Azubis und Duale Studenten, also junge und äußerst fitte Kollegen. Da Hallenfußball schnell und anstrengend ist, sollte dies hilfreich sein. Von der Außenbande unterstützen uns zudem zwei Kolleginnen aus der Personalabteilung, die unsere Teilnahme am Turnier organisiert haben. So viele verschiedene Kompetenzen gebündelt in einem Team – da muss doch was gehen?

Mitarbeiter von genua bei B2SOCCER in MünchenNach dem Tor ist vor dem Gegentor: Nur knapp verpasste Team genukick das Viertelfinale

Nach kurzer Pause beginnt unser zweites Spiel gegen das Team von Simovative. Nach ein paar schnellen Pässen gehen wir wieder in Führung. Diesmal sind wir hinten besser organisiert, und vorne bleiben wir gefährlich: 3:0 gewinnen wir das Spiel, geht doch! Kleine Randnotiz: Bei einem unglücklichen Zweikampf knickt der Autor dieses Berichtes um und gesellt sich für den Rest des Turniers mit dickem Knöchel zu den Supporter-Kolleginnen an der Spielfeldbande. Hier soll aber auch gesagt werden, dass die Spiele zwar mit dem für ein Turnier nötigen Ehrgeiz, jedoch insgesamt fair abliefen. Außer ordentlichem Muskelkater gab es im Team genukick keine weiteren Beschwerden nach dem Turnier.

Das entscheidende Tor

Guten Mutes gehen wir in die nächsten beiden Partien: Mit 0:5 und 0:3 gibt es herbe Niederlagen. Die Teams Academic Work und Dynamo EVO waren einfach besser. Nun ist die Hälfte der Gruppenphase vorbei, und wir stehen in der Tabelle weit unten. Das wurmt uns – und lässt das Team zusammenrücken: Wir wollen das nächste Spiel gewinnen, um mit neuem Schwung in die zweite Halbzeit der Gruppenphase gehen zu können. Der Gegner ist ADVA Optical Networking. Wir gehen engagiert zur Sache, der Gegner aber auch. Bis kurz vor Schluss gibt es keine Entscheidung: Es steht 2:2, Chancen auf beiden Seiten. Dann zappelt der Ball im Netz - wir haben das 3:2 erzielt. Sekunden dehnen sich jetzt zu Minuten, aber dann ist Schluss. In diesem Spiel haben wir nicht nur das wichtige Tor kurz vor dem Abpfiff gemacht, sondern tatsächlich die Wende eingeleitet: Die drei folgenden Spiele gewinnen wir allesamt. So erreicht Team genukick in der Gruppentabelle mit 15 Punkten und 20:20 Toren schließlich den vierten Platz. Das Viertelfinale haben wir also knapp verpasst – egal, wir sind wir sehr zufrieden.

Was bleibt nach dem Turnier? Das sportliche Teamwork mit Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen bei genua hat viel Spaß gemacht und ist sicherlich auch künftig bei der Arbeit nützlich. Es wurde der Beweis erbracht, dass IT und Fußball sehr wohl gut zusammen gehen. Ein Dank geht an die Personalabteilung für die Organisation der Teilnahme. Und nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel: Im Juli 2014 findet das Sommer-Turnier von B2SOCCER statt – hier wollen wir gerne wieder an den Start gehen.

Lesen Sie auch: Großer Firmenlauf im Olympiapark: Auch genua war wieder am Start


Diskutieren Sie mit

Sie können diesen Artikel sofort ohne Registrierung als Gast-User kommentieren.

Registrieren Sie sich jetzt! Mit einem User Account genießen Sie Vorteile:
Ihr Kommentar wird sofort im genublog veröffentlicht und Sie werden über Reaktionen auf Ihre Kommentare informiert.

Bereits registrierte User gelangen hier zum Login.



Registrieren Sie sich jetzt! Mit einem User Account genießen Sie Vorteile:
Ihr Kommentar wird sofort im genublog veröffentlicht und Sie werden über Reaktionen auf Ihre Kommentare informiert.

Bereits registrierte User gelangen hier zum Login.