Großes Kunden-Event: Jedes Jahr im September rollen wir den lila Teppich aus

Großes Kunden-Event:
Jedes Jahr im September rollen wir den lila Teppich aus

Als Hersteller von IT-Sicherheitssystemen haben wir immer viele Fragen an die Anwender, die unsere Lösungen einsetzen. Wir möchten bspw. gerne wissen, ob sie bei unseren Sicherheitslösungen Features vermissen, die sie dringend benötigen. Umgekehrt haben unsere Kunden viele Fragen, möchten gerne mal mit den Produktmanagern sprechen und sich über die neuesten Entwicklungen in der IT-Sicherheit informieren. Um diese Fragen zu klären, ist immer noch das persönliche Gespräch am besten geeignet. Deshalb rollen wir jedes Jahr Ende September bei genua den lila Teppich aus und laden unsere Anwender zum großen Kunden-Event ein.

In diesem Jahr fand die Veranstaltung am 25. September in Kirchheim bei München statt. Am Vormittag begrüßten wir zunächst unsere Kunden aus dem Behördenbereich, der Geheimschutz-Wirtschaft und von der Bundeswehr. Zugeschnitten auf diesen Kundenkreis hatten wir sechs so genannte Info-Inseln aufgebaut: Hier trafen die Kunden auf unsere Produktmanager und Experten, um sich in kurzen Einführungen und langen Gesprächen im kleinen Kreis über verschiedene Sicherheitsthemen zu informieren und unsere neuesten Lösungen auszuprobieren.

Partner von genua informieren sich über das vs-topDas kompakte vs-top zur hochsicheren Anbindung mobiler Mitarbeiter

Besonders reger Andrang herrschte bei der Info-Insel, an der das neue vs-top (Virtualized Separation Laptop) gezeigt wurde. Denn das Laptop ermöglicht die hochsichere Anbindung mobiler Mitarbeiter an sensible Netzwerke – auch im öffentlichen Bereich ist dies natürlich eine häufige Anforderung. Da für das vs-top die Zulassung für die Geheimstufe VS-NfD (Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch) in 2014 angestrebt wird, ist es im Behördenbereich, bei der Bundeswehr und auch Unternehmen unter Geheimschutzbetreuung vielseitig einsetzbar.

Auf großes Interesse stieß zudem unser Demosystem für sichere Fernwartungs-Lösungen: Hier wird anschaulich gezeigt, wie Dienstleistern zur Wartung von Maschinen und IT-Systemen via Internet Zugang in fremde Kundennetze gewährt werden kann, ohne durch den externen Zugriff die IT-Sicherheit zu gefährden. Als Wartungsobjekt dient bei unserem Demosystem ein 3D-Drucker, der mit seiner faszinierend präzisen Arbeit als Eyecatcher auf Events und Messen stets hervorragend funktioniert. Da unser Fernwartungs-System die Sicherheitsanforderungen der Geheimstufe VS-NfD erfüllt, können damit auch Zugriffe in sensible Bereiche öffentlicher Netze ermöglicht werden.

Neue IT-Sicherheitslösung mit minimalistischem
Code-Umfang stellte Dr. Magnus Harlander vor

IT-Sicherheitsindustrie muss neue Lösungen liefern

Gegen Mittag wurde dann in der geräumigen Aula von genua der Platz knapp – denn jetzt zum Start des Vortragsprogramms kamen viele weitere Kunden aus dem Wirtschaftsbereich zu uns in Haus. Vor gut 100 Gästen erläuterte dann Dr. Magnus Harlander, Geschäftsführer von genua und zuständig für die Produktentwicklung, dass die IT-Sicherheitsindustrie neue Lösungen liefern muss. Warum? Weil die Vernetzung kritischer Infrastrukturen bspw. in den Bereichen Energieversorgung, Gesundheitswesen und Verkehr rapide zunimmt und auch immer mehr eingebettete Kleincomputer in Fabriken, Autos oder in Häusern lebenswichtige Funktionen steuern.

In diesen Bereichen, in denen ein Fehler viele Leben bedrohen kann, dürfen keine IT-Sicherheitssysteme mit bereits einkalkuliertem Restrisiko eingesetzt werden. Bei den neuen Lösungen muss an die Stelle des bisherigen Prinzips Security by Configuration mit hoher Komplexität und damit einhergehender Fehlerrate ein Security by Design mit minimalisierten Funktions- und Code-Umfang treten. genua arbeitet bereits an diesen minimalistischen Lösungen, das erste Produkt mit dieser neuen Technologie ist das oben vorgestellte vs-top zur hochsicheren Anbindung mobiler Mitarbeiter.

Vernetzung kritischer Infrastrukturen stellt neue
Anforderungen an die IT-Sicherheit

Welche Herausforderung die Vernetzung kritischer Infrastrukturen in der Praxis tatsächlich ist, erläuterte anschließend Rudolf Sichler, Chief Information Officer bei der Pfalzwerke AG: Damit der Energieversorger Strom aus der Fotovoltaik-, Windkraft- und Biomasse in sein Netz einspeisen kann, müssen Betriebsdaten und Steuerbefehle zwischen den zentralen Leitstellen und den neuen Erzeugern ausgetauscht werden. Dazu müssen tausende Anlagen an die Überwachungs- und Steuernetze des Unternehmens angeschlossen werden, die bislang nach außen penibel abgeschottet waren. Dies ohne Einbußen bei der IT-Sicherheit umzusetzen, ist in der Tat eine interessante Herausforderung.

Neben den Vorträgen blieb natürlich immer viel Zeit für Gespräche mit unseren Kunden, auch beim abschließenden gemeinsamen Besuch auf dem Oktoberfest. Denn unser Kunden-Event findet natürlich nicht zufällig jedes Jahr Ende September statt.

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