Industrie 4.0 absichern: Rückblick auf die Hannover Messe 2016

Industrie 4.0 absichern: Rückblick auf die Hannover Messe 2016

Vom 25. bis 29. April öffnete die weltweit wichtigste Industriemesse in Hannover ihre Tore. Unser Fazit: Nicht nur durch die große öffentliche Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit dem Besuch von US-Präsident Obama nebst Kanzlerin Merkel und den damit verbundenen hohen Sicherheitsvorkehrungen war es eine besondere Messe.

Zum ersten Mal gab es einen Gemeinschaftsstand von genua mit der Bundesdruckerei in Halle 7. Dieser zeigte, wie die von beiden Unternehmen angebotenen Lösungen nahtlos miteinander verbunden werden. Security Beratung, Zwei-Faktor-Authentisierung, sichere Fernwartung, Separation durch L4-Kernel-Technologie auf Security-Laptops – die gemeinsame Darstellung eines integrierten Konzepts wirkte auf die Besucher am Stand durchweg schlüssig. Stichwort Besucher: mehr als 190.000 Fachbesucher trafen sich, um interessante Gespräche zu führen, sich über Neuigkeiten zu informieren, Kontakte zu pflegen und neue Geschäftspartner zu gewinnen – oder wie es die Messe ausdrückt "um ihre Unternehmen für die digitale Zukunft fit zu machen und in moderne Technologien zu investieren".

Ein Highlight war natürlich der Besuch von US-Präsident Barack Obama und Kanzlerin Angela Merkel – besser gesagt deren Double – gleich am Montag

Industrie 4.0 braucht IT-Security

Aber auch sonst waren die gemeinsam mit der Bundesdruckerei präsentierten Exponate und Lösungen für Fernwartung, Remote Monitoring sowie unsere Security Laptops von großem Interesse für die Besucher. Der Zusammenhang zwischen Industrie 4.0 – dem Hypethema – und dem nötigen "Kümmern" um eine entsprechende IT-Security wird immer deutlicher und auch den nicht IT-affinen bewusster: Spätestens seit dem Hackerangriff auf einen Hochofen sind die Gefahren durch unprofessionell oder gar nicht abgesicherte Netzzugänge in der Industrie einer breiten Öffentlichkeit präsent.

IT-Sicherheit für Industrie 4.0
und mobiles Arbeiten

Viele der Kollegen hatten auch Gelegenheit, sich mit anderen Ausstellern zu vernetzen und entsprechende Brücken zu schlagen. So kann es beim Service einen großen Wettbewerbsvorteil für Maschinenhersteller und Integratoren darstellen, wenn sie gleich einen definierten Netzzugang für Remote Service anbieten können. Genauso muss der Wunsch, Daten aus dem Produktionsnetz zur Auswertung nach außen – also in das Office-Netz – zu leiten, nicht gleichbedeutend damit sein, dass auch Zugriffe von außen möglich werden: Unter anderem für solche Monitoring-Szenarien stellten wir unsere Diodentechnologie aus.

Live-Hacking und Beer-Call als gelungener Messe-Ausklang

Ein großer Erfolg war auch unser Live-Hacking Event am Donnerstag Abend: Die Verwundbarkeit vernetzter Industrieanlagen wurde live vorgeführt. Beim anschließenden Beer-Call wurden die Attraktivität von Berliner und Bayerischer Biere scherzhaft gegenüber gestellt. Über das Ergebnis deckt man als Bayer natürlich höflich den Mantel des Schweigens.

Live-Hacking: Die Verwundbarkeit von Industrie 4.0 wurde an unserem Messestand eindrucksvoll demonstriert

Alles in allem war die Messe ein großer Erfolg. Wir konnten jede Menge Kontakte knüpfen. Es wurde zudem klar, dass wir mit unseren erwachsenen Lösungen, die ihre Ursprünge in der "harten" IT-Security haben, immer umfassender die Anforderungen bezüglich sicherer Produktionsvernetzung und Zugriffskontrolle innerhalb der Industrie 4.0 erfüllen.


Lesen Sie auch

Diskutieren Sie mit

Sie können diesen Artikel sofort ohne Registrierung als Gast-User kommentieren.

Registrieren Sie sich jetzt! Mit einem User Account genießen Sie Vorteile:
Ihr Kommentar wird sofort im genublog veröffentlicht und Sie werden über Reaktionen auf Ihre Kommentare informiert.

Bereits registrierte User gelangen hier zum Login.



Registrieren Sie sich jetzt! Mit einem User Account genießen Sie Vorteile:
Ihr Kommentar wird sofort im genublog veröffentlicht und Sie werden über Reaktionen auf Ihre Kommentare informiert.

Bereits registrierte User gelangen hier zum Login.