IT-Sicherheit – im öffentlichen Interesse

IT-Sicherheit – im öffentlichen Interesse

Ohne eine sicher funktionierende IT sind große Bereiche des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens kaum noch vorstellbar. Natürlich sind alle Akteure schon im eigenen Interesse dazu angehalten, selbst für größtmögliche IT-Sicherheit zu sorgen. Der Staat wird trotzdem gebraucht – wenn z. B. Marktverzerrungen auftreten, Fragen der Zuständigkeit offen sind oder eine Förderung der Forschung im öffentlichen Interesse liegt.

IT-Anbieter sind betriebswirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten unterworfen: Sie bewegen sich in Märkten, die lukrative Geschäfte versprechen, während sie die Kosten im Auge behalten müssen. Von sicherer Open Source Software oder Ergebnissen der IT-Forschung profitiert jedoch die gesamte Branche, darüber hinaus ergeben sich Vorteile für die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt – oft über Ländergrenzen hinweg. Wenn einzelnen Unternehmen der Anreiz oder die Möglichkeit fehlt, im Interesse aller tätig zu werden, kann sich daraus eine öffentliche Aufgabe ergeben. Wir haben einige Beispiele zusammengestellt.

Qualitätssicherung bei Open Source Software – im öffentlichen Interesse

Spätestens seit Heartbleed hat es"Klick" gemacht: Open Source Software ist nicht mehr nur ein Thema für Nerds, es betrifft jeden. Dabei geht es nicht nur um kostengünstige Alternativen für Office-Anwendungen. Egal ob Plattformen wie der Mikrokern FIASCO-OC, Libraries wie Open SSL oder GnuTLS, Dienste wie OpenSSH oder der Apache-Server, Krypto-Komponenten wie Truecrypt oder GnuPG, Filter, Browser, Web-Frameworks oder Compiler und Interpreter – die gesamte Sicherheitsarchitektur moderner Informationstechnologie setzt umfassend auf Open Source-Lösungen. Näheres erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Der Mikrokern als nationale Technologiekompetenz

Je komplexer, desto unübersichtlicher, desto angreifbarer – so das Bild vieler IT-Systeme heute. Mit Industrie 4.0 und dem "Internet of Everything" wird eine Lösung zu diesem Problem dringend benötigt. Denn hier spielt nicht nur Security, sondern auch Safety eine Rolle. Was Mikrokern-Technologie in diesem Zusammenhang leisten kann, erklärt Dr. Magnus Harlander, Geschäftsführer von genua.

Veranschaulichung Internet der DingeEin sicheres "Internet der Dinge" betrifft alle und kann nur kooperativ bereitgestellt werden

Digitalisierung betrifft alle

Die Digitalisierung der Gesellschaft verändert unser Leben – damit einhergehende Trends wie Mobilität, Industrie 4.0 oder E-Health bieten Chancen und beinhalten Risiken. Warum sich Politik, Wirtschaft und User dieser Entwicklung gemeinsam stellen müssen, erklärt Dr. Magnus Harlander, Geschäftsführer von genua, in diesem Blogbeitrag.

Das Forschungsprojekt INDI zum Schutz vor Cyber-Angriffen

Um Unternehmen und kritische Infrastrukturen vor Angriffen schützen zu können, werden jetzt im Forschungsprojekt "Intelligente Intrusion Detection-Systeme für Industrienetze" (INDI) neue Sicherheitstechnologien entwickelt. Steffen Ullrich, Software-Entwickler bei genua, begleitet das Projekt und beleuchtet hier die Hintergründe.

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Bildquelle: © Dreaming Andy, bakhtiarzein - Fotolia.com


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