Jobtausch bei genua

Jobtausch bei genua

Die Mitarbeiter von genua haben seit 2012 die Möglichkeit, für zwei Wochen in eine andere Abteilung zu wechseln. Die Gründe dafür? Die Firma wächst stetig, immer mehr neue Kollegen sind da, und in den letzten Jahren sind auch ganz neue Abteilungen entstanden. Und nicht jeder hat in seiner alltäglichen Arbeit Kontakt zu allen anderen Abteilungen. Die interne Kommunikation wird durch einen Jobtausch gefördert und die Mitarbeiter erhalten oft neue Kontakte, Eindrücke und Ideen, die sie auch für ihre eigenen Aufgaben nutzen können.

Jobtausch ist nicht gleich Jobtausch

Bei genua unterscheiden wir zwischen "kleinem" und "großem Jobtausch". Beide dauern in der Regel zwei Wochen. Bei einem kleinen Jobtausch wechselt der Mitarbeiter lediglich das Büro, geht aber weiterhin größtenteils seiner alltäglichen Arbeit nach. Neben den interessanten Gesprächen mit Kollegen über deren Arbeit, nimmt er noch zusätzlich an Gruppenmeetings teil. So erhält man einen tieferen Einblick in eine andere Abteilung, während man in seinem Aufgabenbereich weiterarbeitet.

Beim großen Jobtausch nimmt man dagegen für zwei Wochen eine komplette Auszeit von seiner eigentlichen Arbeit: Man wechselt also nicht nur das Büro, sondern auch die Aufgaben. Das stellt einen Mitarbeiter oft vor ganz neue Herausforderungen.

Wenn Sie sich einen Vertriebsmitarbeiter vorstellen, der für zwei Wochen weder Kundentermine wahrnehmen noch Angebote erstellen kann, fragen Sie sich bestimmt: "Wozu das alles?" Der Kollege macht ja dann nicht das, wofür er eigentlich bezahlt wird. Bei einem großen Jobtausch sollte der Mitarbeiter deshalb ein paar entsprechende Kenntnisse mitbringen, um nicht total unwissend neue Aufgaben meistern zu müssen. 

So durfte ich zum Beispiel meinen Job als Webentwickler gegen die Tätigkeiten unserer internen Anwenderbetreuung tauschen. Nachfolgend gebe ich einen Einblick, wie ich meinen ersten großen Jobtausch bei genua erlebt habe und welches Résumé ich daraus ziehe.

Mitarbeiter beim Kanban-MeetingJobtausch bei genua: Das Projektmanagement mit Kanban hat mich besonders interessiert

Was ich mir erhoffte

Vor meinem Antritt zum großen Jobtausch machte ich mir viele Gedanken zu den kommenden zwei Wochen. Zum einen interessierte ich mich dafür, tiefergehende Einblicke in das Projektmanagement Kanban zu erhalten. Desweiteren wollte ich die tägliche Arbeit unserer Admins einmal nicht aus der Perspektive des Users sehen. Außerdem gibt es einige Schnittstellen zwischen meinem Aufgabenbereich der Webentwicklung und dem der internen Systemadministration. Hier erhoffte ich mir, die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.

Wie die Woche verlief

In der Abteilung angekommen, durfte ich in der ersten Woche der Nutzerbetreuung unter die Arme greifen. Meine Aufgaben reichten vom Lösen von Software-Problemen bis hin zum Hardware-Austausch bei Kollegen. In der darauf folgenden Woche arbeitete ich mit dem Team an verschiedenen Projekten. Während der kompletten Zeit galt ich als Team-Mitglied – nicht nur als Besucher. An den regelmäßigen Gruppenmeetings habe ich natürlich auch teilgenommen.

Was ich vom Jobtauschprogramm halte

Klar, solche Gruppenwechsel bedeuten großen Aufwand. Das fängt schon allein damit an, den richtigen Zeitraum zu finden: Je nach Mitarbeiter kommen einem verschiedene Termine in die Quere wie z. B. Kundentermine, Messen oder die GeekWeek. Desweiteren müssen für einen verhältnismäßig kurzen Zeitraum Rechner, Telefone oder Bürostühle extra bereitgestellt werden.

Trotz des großen Aufwands hoffe ich, dass genua das Jobtauschprogramm beibehält. Aus meiner Sicht spricht dafür, dass sich die interne Kommunikation dadurch stark verbessert. Speziell für mich ergaben sich neue Kontakte in wichtigen Bereichen. Außerdem konnte ich auch viele Infos und Ideen für meine eigene Arbeit gewinnen. Es waren letztlich zwei interessante und spannende Wochen. Ich freue mich schon jetzt auf meinen nächsten Jobtausch!

Lesen Sie auch: Interne Systemadministration – ohne die geht nichts


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