Jobtausch: Unterwegs zwischen der Bundesdruckerei und genua (Teil 2)

Jobtausch: Unterwegs zwischen der Bundesdruckerei und genua (Teil 2)

Um die Synergie-Effekte zwischen der Bundesdruckerei und genua nutzen zu können, lernten ausgewählte Mitarbeiter das jeweils andere Unternehmen in einem Jobtauschprogramm kennen. Im zweiten Teil unseres Interviews wollen wir Klartext: Wurde der Job wirklich zu hundert Prozent getauscht? Und welches Fazit ziehen die beiden Teilnehmer?

Wir trafen Gabriele Meier, Abteilungsleiterin Sales & Communications bei genua und Dr. Dirk Woywod, Bereichsleiter FID - Full ID | Governance bei der Bundesdruckerei, zum Gespräch. Die beiden vertraten sich ein halbes Jahr lang gegenseitig – Gabriele Meier arbeitete also in Berlin und Dirk Woywod in Kirchheim bei München. Nachdem sie bereits im ersten Teil dieses Artikels verraten haben, welche Motivation hinter dem Jobtausch-Projekt steckt, gehen wir nun etwas mehr ins Detail!

Wie passen die Unternehmenskulturen aus Eurer Sicht zusammen?

Gabriele Meier: Die Zusammenarbeit mit den Kollegen funktionierte super. Ich würde von einer gemeinsamen Wellenlänge sprechen, die über die Technologie-Orientierung beider Unternehmen hinausgeht. Aus meiner Sicht gibt es viele Aspekte, bei denen die Unternehmenskulturen gut zusammenpassen. Natürlich gibt es auch Unterschiede, die man verstehen muss. Hierfür war der Jobtausch auf jeden Fall ein erster Schritt.

Dr. Dirk Woywod: Von den Mitarbeitern passen wir gut zusammen, das haben ja auch schon erste gemeinsame Projekte und Leads gezeigt. Beide Kulturen sind jedoch unterschiedlich – sowohl auf organisatorischer als auch technologischer Ebene. Beide Wege funktionieren, sodass wir Schritt für Schritt sehen sollten, was wir wie zukünftig zusammenbringen.

Voller Einsatz: Gabriele Meier bei der Bundesdruckerei

Verlässt man bei einem Jobtausch wirklich den gewohnten Arbeitsplatz oder ist es in Wahrheit eine Doppelbelastung?

Gabriele Meier: Zu Beginn kam es zu einer besonders hohen Auslastung, da neben der eigenen schnellen Einarbeitung der jeweilige Jobtauschpartner verständlicherweise viele Fragen loswerden musste. Nach dieser Phase des intensiven Austauschs sind wir aus meiner Sicht dann vollständig im neuen Job angekommen.

Dr. Dirk Woywod: Wir haben ja wirklich zu 100 Prozent die Aufgaben und Verantwortlichkeiten mit gut geplanten Übergabezeiten getauscht, sodass ich mich wirklich als Teil von genua gefühlt habe. Gerade am Anfang war jedoch die Arbeitsbelastung hoch, um schnell die Abläufe, Kunden, Mitarbeiter und Produkte kennenzulernen.

Was nehmt Ihr aus dem Jobtausch mit?

Gabriele Meier: Ich nehme aus dem Jobtausch vieles mit. Hier möchte ich nur ein paar Beispiele nennen: Neue Kontakte zu den vielen netten Kollegen, die ich sehr zu schätzen gelernt habe. Außerdem gab es einiges über das größere Unternehmen, die dortigen Abläufe, Organisation, Produkte und Produktmarketing zu lernen. Den Jobtausch nehme ich rückblickend jedoch nicht nur als berufliche, sondern auch als ganz persönliche Bereicherung wahr.

Dr. Dirk Woywod: Oh eine ganze Menge. Ich hatte viel Spaß mit meinem Team – gerade die gemeinsamen Events wie die Hannover Messe oder unser Cyber Defense Manöver schmieden zusammen. genua hat eine echte Seele. Viel habe ich auch über Vertrieb gelernt – insbesondere, dass der Kunde im Mittelpunkt der Lösungsentwicklung stehen sollte. Das heißt auch Fokus auf das Wichtige und den Rest lieber mal etwas beiseite lassen. Last but not least habe ich viel über Sicherheitstechnologien und Produkte erfahren, was mir zukünftig sehr helfen wird.

Berlin oder München – würdet Ihr nach dem Jobtausch gerne ganz die Stadt wechseln?

Gabriele Meier: Berlin ist eine tolle und vielseitige Stadt, man kann z. B. zu jeder erdenklichen Uhrzeit noch einkaufen. Allerdings ist sie auch sehr groß, hier freue ich mich auch wieder auf das etwas beschaulichere München.

Dirk Woywod: München ist eine tolle Stadt, aber Berlin ist meine Base.

Heute, am Ende Eures Jobtauschs: Danke für das Gespräch, willkommen zurück in Kirchheim, Gabi und viele Grüße an Berlin, Dirk!


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