Meine ersten Wochen als Azubi bei genua

Meine ersten Wochen als Azubi bei genua

Mein Wecker klingelt, es ist fünf Uhr. Eine eher ungewohnte Zeit für mich, da ich nach meinem Abi viel Zeit zur – nennen wir es – freien Entfaltung hatte. Heute ist mein erster Tag bei genua, als neue Auszubildende für Marketingkommunikation. Schon seit Tagen habe ich dieses flaue Gefühl im Magen, das mich auch heute morgen bis zur Eingangstür von genua begleitet... Das alles ist nun schon über einen Monat her. In diesem Artikel möchte ich gerne mehr von meinen ersten Wochen bei genua berichten.

Bereits im Bus nach Kirchheim fallen mir einige Jugendliche auf. Jedoch erst auf dem Weg zu genua wird klar: Sie sind – so wie ich – neue Auszubildende bei genua. Gemeinsam weisen wir uns am Empfang aus und setzen uns in die Aula, in der wir auf unsere Ausbilder warten. Eine Mischung aus Zurückhaltung und Nervosität macht es erstmal schwer, ins Gespräch zu kommen. Dies ändert sich jedoch schnell, als sich die Azubis aus dem zweiten und dritten Ausbildungsjahr sowie unsere Ausbilder zu uns setzen.

Kurz danach geht es los: Wir bekommen den Terminplan für die nächsten Wochen, die wir hauptsächlich zur Einarbeitung nutzen. Dabei haben wir Kaufleute noch Glück, denn der Zeitplan der Techniker ist bis obenhin voll, während wir schon am ersten Tag für ein paar Stunden unsere Abteilung besuchen können.

Die ersten Stunden stellen sich für mich als besonders anstrengend heraus. Während die Techniker gefallen an der Einführung zum Betriebssystem Unix finden, raucht mir bereits der Kopf. Da ist der Rundgang durchs Haus eine willkommene Ablenkung. Wir treffen die Leiter der verschiedenen Abteilungen, die uns einen kleinen Einblick in ihre Aufgaben geben. Besonders unsere liebe Mona – die Hündin eines Mitarbeiters – ist Attraktion des Rundgangs. Sie folgt uns treu durch die gesamte Firma, natürlich nicht ohne Hintergedanken: Sie will unbedingt spielen und keiner kann ihr diesen Wunsch abschlagen.

Mittags beim Pizzaessen mit den älteren Azubis können wir Erfahrungen austauschen – zumindest die, die wir in den ersten Stunden sammeln konnten. Man hört nur gutes, das beruhigt mich und viele meiner Mit-Azubis.

Schau, so geht das – mit älteren Azubis macht uns die Einarbeitung Spaß

Azubis bei der EinarbeitungPraxisnah: Die gezeigten Arbeitsschritte wiederholen wir gleich selbstständig

Dann geht es schnell weiter: Einweisungen und Sicherheitsbelehrung durch die Personalabteilung und IT-Nutzerbetreuung. In den darauf folgenden Tagen kommen dann noch Produktschulungen, Workshops zur Arbeit im Intranet und mit der Datenbank von genua sowie einiges mehr. Das hört sich natürlich alles nach viel Input an, aber über einige Wochen verteilt kommt man gut damit zurecht. Ein weiterer Vorteil: Viele der Einarbeitungen werden von "Senior-Azubis" übernommen. Mir persönlich gefällt das sehr gut. Die Stimmung ist locker, aber trotzdem ist jeder bei der Sache. Dadurch und weil wir die Möglichkeit haben, viel selbst auszuprobieren und direkt am PC die vorgeführten Arbeitsschritte zu wiederholen, fällt es uns relativ leicht, alles zu verstehen. Und auch wenn etwas mal nicht gleich klappt, ermutigen sie uns. Sie haben ja schließlich auch bei Null angefangen. Zudem können wir so schon mal unsere "Vorgänger" besser kennenlernen.

Durch Gespräche mit den "Senior-Azubis" konnte ich erfahren, wie sie die Einführungswochen erlebt haben. Auch sie profitieren von den Schulungen, denn sie können ihre Vortrags-Fähigkeiten verbessern, Nervosität ablegen und die Präsentationen von mal zu mal lebendiger und spannender gestalten. Vor allem durch technische Schulungen können sie ihr Know-How auffrischen bzw. verbessern. Mit einer Meute "Frischlingen" kann man sich übrigens auch gut in Geduld üben, denn ab vier Uhr nachmittags sinkt die Konzentration – und der Redefluss steigt.

Zu den technischen Schulungen kann ich als Kauffrau natürlich nicht viel erzählen. Aber im Gespräch mit meinen technischen Azubi-Kollegen finde ich heraus, dass sie vollends mit ihren Schulungen zufrieden waren und alles verstehen konnten.

Fazit und Ausblick

Die ersten Wochen haben mich Kraft und Nerven gekostet, vieles funktioniert nicht immer sofort, öfters steht man vor Aufgaben, bei denen man im ersten Moment gar nicht weiter weiß. Aber durch die tolle Hilfe meiner Kolleginnen und Kollegen fühle ich mich nun bestens auf alles Bevorstehende vorbereitet. Ich habe mich mittlerweile sehr gut in meiner Abteilung eingelebt und komme jeden Tag gerne hierher.

In der Zukunft möchte ich auf alle Fälle in der Marketingbranche bleiben und mich nach meiner Ausbildung weiterbilden, entweder den Handelsfachwirt ablegen oder ein Studium beginnen. Aber bis dahin genieße ich meine Zeit als wohlumsorgtes Küken in der Marketingabteilung.

 

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