Mit Fernwartung Kosten senken, aber sicher!

Mit Fernwartung Kosten senken, aber sicher!

Der Trend hin zu vernetzter Produktion und Industrie 4.0 ermöglicht eine effiziente Produktion und dadurch Wettbewerbsvorteile. Anderseits können nicht vorhersehbare Störungen oder Ausfälle der vernetzen Anlagen im schlimmsten Fall die gesamte Wertschöpfungkette eines Unternehmens lahm legen. Viele Betriebe setzen daher auf Monitoring und Fernwartung ihrer Fertigung. Aber wie kann man die dazu notwendigen Netzzugänge absichern?

Von der Druckmaschine bis zum Fertigungsroboter – laut einer aktuellen Umfrage nutzen bereits heute rund zwei Drittel der deutschen mittelständischen Unternehmen im produzierenden Gewerbe IT-Lösungen zur Fernwartung ihrer Anlagen.

Gängige Szenarien finden wir bei Unternehmen, die Maschinen an entfernten Standorten selbst überwachen und warten sowie im Verhältnis zwischen Anlagenherstellern und deren Kunden, denen Serviceleistungen zu ihren Maschinen vertraglich zugesichert wurden. Darüber hinaus beauftragen Unternehmen spezialisierte Dienstleister mit der Wartung ihrer Anlagen. In allen Szenarien ergibt sich eine ähnliche Aufgabenstellung: Eine Verbindung in ein entferntes Netzwerk aufbauen, um anschließend die passenden Anwendungen im Wartungsbereich auszuführen.

Diagramm zu mittelständischen Unternehmen, die Fernwartungslösungen einsetzen
Bereits 69 Prozent der deutschen mittelständischen Firmen im produzierenden
Gewerbe nutzen Fernwartungslösungen (Quelle: Freudenberg IT)

Kontrolle und Transparenz wichtig

Welche Anforderungen sollten hierbei bedacht werden? Anlagenbetreiber sollten unbedingt sicherstellen, dass der Wartungszugriff

  • nur verschlüsselt,
  • nur durch Berechtigte und
  • nur in einem vereinbarten Zeitraum

erfolgen kann und dass dabei nur die entsprechende Maschine erreichbar ist.
So lassen sich mögliche Schäden – verursacht durch unbefugte Dritte oder eingeschleuste Malware – vermeiden oder zumindest stark eingrenzen. Ferwartungssysteme mit der Möglichkeit, den gesamten Ablauf aufzuzeichnen, schaffen zusätzliche Transparenz.

Rendezvous-Konzept: Fernwartungs-Lösung von genua

Wir empfehlen daher eine Lösung, in deren Mittelpunkt ein so genannter Rendezvous-Server steht. Dieser stellt sicher, dass keine einseitigen Wartungszugriffe von Dienstleistern in das Netz des Anlagenbetreibers zugelassen werden. Stattdessen führen alle Fernwartungs-Zugriffe auf den Rendezvous-Server. Hierhin kommt der Anlagenbetreiber dem Dienstleister mit einer Verbindung von innen aus dem Produktionsbereich entgegen. Erst wenn es auf dieser zentralen Wartungsplattform zum Rendezvous kommt, kann der Dienstleister die jetzt durchgängige Verbindung zum Zugriff auf die betreute Anlage nutzen.

Der Datentransfer erfolgt dabei immer über ein verschlüsseltes Virtual Private Network (VPN) via DSL, Mobilfunk oder auch Satellit – je nach verfügbarem Netz.

Der Rendezvous-Server kann entweder beim Dienstleister oder beim Anlagenbetreiber eingerichtet werden. Da der Anlagenbetreiber zu einem verabredeten Zeitpunkt selbst aktiv werden muss, hat er stets den Überblick, wer wann in seinem Netz unterwegs ist.

Mitarbeiter in ProduktionsanlageModerne Produktionsanlagen werden oft vom Hersteller via Fernzugriff überwacht und gewartet

Bei dieser Lösung sorgt die Sicherheits-Plattform genubox im Produktionsbereich für zusätzliche Sicherheit: Sie wird an der per Fernzugriff betreuten Anlage installiert und separiert mit einer Firewall-Funktion den Wartungsbereich von den anderen Systemen in diesem Netzbereich. So kann der Dienstleister ausschließlich auf das Wartungsobjekt und nicht auf andere Systeme im Unternehmensnetz zugreifen. Sollte Schadcode bis hierhin vordringen, ist die Infektion sehr begrenzt und beherrschbar.

Damit erfüllt diese Lösung auch die Anforderungen des Dienstleisters: Er wünscht sich einen geregelten Ablauf sowie auf seine Aufgaben begrenzte Zugriffbefugnisse. Darüber hinaus können alle Aktionen auf der Bedienungsoberfläche der Fernwartungs-Lösung live mitverfolgt und aufgezeichnet und somit jederzeit vom Anlagenbetreiber nachvollzogen werden.

Schon bald wieder "on the road": Unser Fernwartungsdemonstrator

Auch Sie möchten Ihre Produktion absichern und interessieren sich für entsprechende Lösungen? In Vorbereitung auf die CeBIT 2014 wird unser Fernwartungsdemonstrator gerade mit den neusten Systemen von genua ausgestattet. In Hannover können Messebesucher auf unserem Messestand dann entweder in der Rolle des Dienstleisters oder des Anlagenbetreibers einen Fernwartungsvorgang live durchspielen und sich dabei von der Sicherheit und der noch einmal deutlich vereinfachten Bedienung unserer Systeme überzeugen. Auch auf den weiteren Messen dieses Jahres werden Sie Gelegenheit haben, den Fernwartungsdemonstrator auszuprobieren und sich umfassend zum Thema sichere Fernwartung beraten zu lassen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Lesen Sie auch: Azubi-Projekt: Sichere Fernwartung anschaulich erklären

Bildquelle: © NLshop, Gina Sanders - Fotolia.com, C. Traxinger


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Kommentare

metro55 22.12.2014 11:41
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