Mittendrin: Ausbildung bei genua

Mittendrin: Ausbildung bei genua

Seit Anfang September 2012 bin ich als Azubi bei genua beschäftigt. Der Anpfiff für die zweite Halbzeit meiner dreijährigen Ausbildung ist bereits ertönt. Dabei kommt es mir vor, als wäre es gestern gewesen, als ich meine schulische Laufbahn erfolgreich beenden konnte und ein neuer Lebensabschnitt für mich begann. In meiner bereits absolvierten Zeit bei genua konnte ich schon viele Eindrücke und Erfahrungen sammeln, welche ich Ihnen im Folgenden etwas näher bringen möchte.

Praktikum hat überzeugt

 

Wie jeder Jugendliche musste ich mich vorerst um eine gute schulische Ausbildung bemühen. Nach sechs Jahren an der Realschule traf ich die Entscheidung, das Fachabitur im wirtschaftlichen Bereich zu absolvieren, bevor ich in das Berufsleben einsteige. Allerdings war dies nicht der einzige Grund für meine Entscheidung, denn mit meinen 16 Jahren hatte ich zu dieser Zeit noch keine konkreten Vorstellungen, wie genau ich später mein Geld verdienen möchte – bzw. in welche Richtung mein Berufsweg führen soll. Letzten Endes erwies sich dieser Entschluss jedoch als goldrichtig, denn sonst wäre ich wohl niemals Teil von genua geworden.

Ausschlaggebend war mein halbjähriges Praktikum im Rahmen der Fachoberschule. Da mich Computer, IT und Netzwerktechnik schon damals interessiert haben, bin ich bei genua gelandet. Hier konnte ich meine ersten Erfahrungen im Berufsleben sammeln und diese waren ausschließlich positiver Art. Mit Abschluss dieses Praktikums wurde mir bewusst, dass ich zu genua zurückkehren möchte. Als es soweit war und ich mein Fachabitur bestanden hatte, bewarb ich mich sofort für die Ausbildung zum IT-Systemkaufmann – und war glücklich über die Zusage von genua.

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Warum ausgerechnet IT-Systemkaufmann?

Meine Schullaufbahn war zum größten Teil kaufmännisch geprägt: In der Realschule entschied ich mich für den Wirtschaftszweig, mein Fachabitur absolvierte ich ebenfalls im wirtschaftlichen Bereich. Zu dieser Zeit habe ich das Fundament für meinen weiteren beruflichen Weg gelegt, denn kaufmännische Tätigkeiten haben mich stets interessiert. Allerdings war meine Begeisterung in technischer Hinsicht ein weiterer Faktor, der zu berücksichtigen war. Somit kristallisierte sich der IT-Systemkaufmann als idealer Ausbildungsberuf für mich heraus.

Ich konnte mir beispielsweise gut vorstellen, für Kunden informations- und telekommunikationstechnische Lösungen zu entwerfen und bereitzustellen. Dazu gehören auch die Analysen von Kundenanforderungen und die Erstellung entsprechender Konzepte. Ebenfalls ist die Durchführung von Projekten in kaufmännischer, technischer und organisatorischer Hinsicht eine weitere, für mich sehr spannende Aufgabe, welche das Berufsbild interessant erscheinen lässt. Da es mir auch Spaß macht, mit Kunden persönlich in engem Kontakt zusammenzuarbeiten oder für sie als zentraler Ansprechpartner zu fungieren, wollte ich diesen Beruf unbedingt erlernen.

Was ich bisher in meiner Ausbildung erlebte

03.09.2012 – 7:30 Uhr, der Wecker klingelt – ab in die Arbeit! Natürlich war ich anfangs nervös, als ich am ersten Ausbildungstag meinen Weg zu genua antrat, doch das mulmige Gefühl verschwand direkt, als mir die ersten bekannten Gesichter im Firmengebäude über den Weg liefen und mich wie auch im Praktikum freundlich begrüßten. Es freute mich sehr, dass sich meine damaligen Kollegen selbst nach der langen Zeit noch gut an mich erinnerten.

Nach den ersten Einweisungen und Sicherheitsbelehrungen wurde uns das Firmengebäude gezeigt, welches mir noch bestens bekannt war. Die darauf folgenden zwei Wochen waren geprägt von Einarbeitungen: Hierbei wurden uns die Produkte, Netzwerkgrundlagen, Firmensoftware uvm. in einer guten Mischung aus Praxis und Theorie näher gebracht. Besonders gut gefallen hat mir die Arbeitsatmosphäre: Ältere Azubis arbeiten die Neuankömmlinge ein – uns stand also bei Fragen und Unklarheiten stets ein Ansprechpartner zur Verfügung.

Um einen besseren Einblick in die verschiedenen Aufgabenbereiche des Unternehmens zu erhalten, habe ich in meinen ersten eineinhalb Jahren bereits drei Abteilungen durchlaufen: Den Vertrieb, in dem ich aufgrund meiner Ausbildung die meiste Zeit verbringe, unseren Kunden-Support und die Gruppe Industrial, welche die Industriekunden betreut. Alle Bereiche stellten sich als sehr spannend heraus, obwohl sie völlig unterschiedlicher Natur sind.

So hatte ich im Vertrieb beispielsweise viel mit Angeboten, Support-Verlängerungen und dem telefonischen Kontakt zu Kunden zu tun. Überwiegend gestalteten sich hier meine Arbeitsaufträge also kaufmännisch. Wohingegen mir meine Zeit im Support-Team ganz andere Aufgaben stellte. Hier wurde ich hauptsächlich in den Bereichen der Teststellungen und des Projektmanagements gefordert. Diese Arbeiten haben eine gute Brücke zwischen den kaufmännischen und technischen Tätigkeiten geschaffen.

Spannendes Azubi-Projekt

Bei Industrial habe ich einiges über Programmierung, unsere Produkte und die Unix-Shell gelernt. Ein weiterer Punkt, der mich hier zudem begeisterte, war das Projekt "genucerberus": Die Aufgabe bestand darin, auf Basis eines simulierten Kundentermins dessen Anforderungen zu erkennen. Anhand des vom Auftraggeber erstellten Lastenheftes wurden eine Kollegin und ich damit beauftragt, gemeinsam das Pflichtenheft mit unseren Lösungsansätzen auszuarbeiten – sie nahm die Rolle der Projektleitung ein, während ich den Part des Projektingenieurs übernahm. Wir sollten also eine Lösung zur Sicherung von Schaltschränken entwickeln, welche über einen Pyrosensor feststellen sollte, ob sich jemand im Hoheitsgebiet des Schaltschrankes befindet. Sollte dieser Fall eintreten, erfolgt eine Alarmierung in Form einer SMS über ein GSM-Modem, bzw. über eine Netzwerkalarmierung mittels der Sicherheits-Plattform genubox, die ein lautes Signal von sich gab. Im Vergleich zu den bisherigen Abteilungen, war bei Industrial die technische Komponente somit deutlich stärker ausgeprägt.

Vortragssituation: Auszubildende bei der EinarbeitungEinarbeitung der Auszubildenden

Fazit & Ausblick

Nun ist die erste Hälfte meiner Ausbildung beendet und die Zwischenprüfung habe ich ebenfalls absolviert. Durch die angenehme Arbeit und das gute Betriebsklima macht mir die Zeit bei genua noch Spaß wie am ersten Tag. Meine Erfahrungen bzw. Vorstellungen aus dem Praktikum bestätigen sich immer wieder aufs Neue, sodass ich sehr froh bin, diesen Schritt gegangen zu sein! Außerdem hatte ich bereits das Vergnügen, unsere neuen Azubis selber einzuarbeiten, was mir aufgrund ihrer hohen Lernbereitschaft und sehr netten Persönlichkeiten wahnsinnig Spaß gemacht hat.

Hinsichtlich des weiteren Verlaufs meiner Ausbildung bin ich schon auf die neuen Aufgaben und Abteilungen gespannt, die auf mich warten! In eineinhalb Jahren wird sich dann zeigen, wohin mein Weg mich führen wird – aber dies lasse ich mal in Ruhe auf mich zukommen.

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