Praktikumswoche bei genua

Praktikumswoche bei genua

Schon seit 2002 laden wir jedes Jahr Schüler vom Gymnasium und der Realschule aus der Kirchheimer Umgebung zum Schnupperpraktikum zu genua ein. Mittlerweile finden jährlich mindestens drei technische und eine kaufmännische Praktikumswoche statt. So bekommen die Jugendlichen zwischen 14 und 15 Jahren einen Einblick in die verschiedenen Berufe – und wir sehen vielleicht den einen oder anderen später als Azubi bei uns.

Uns erreichen immer wieder Praktikumsanfragen einzelner Schüler – und dazu kommen dann noch die von den Schulen organisierten Pflichtpraktika, bei denen wir auch seit Jahren gerne dabei sind. Um all den Jugendlichen innerhalb weniger Tage einen bestmöglichen Einblick in das Unternehmen genua und die Berufe hier geben zu können, stellen wir die Praktikantenwochen auf die Beine. Wir, das sind die Azubis von genua.

Einige von Ihnen werden sich fragen, warum Azubis die Praktikanten die ganze Woche betreuen und nicht ein fester Mitarbeiter, der sich vielleicht in den verschiedenen Arbeitsbereichen besser auskennt.

Das ist eigentlich ganz einfach: Wie auch durch unsere Azubi-Firma genufix, sollen wir dadurch lernen, Verantwortung zu tragen. Und wir lernen, wie man Präsentationen aufbereitet und Vorträge hält. Außerdem finden die Praktikanten es immer toll, dass das Azubis machen. Wir sind jünger und näher an ihnen dran, somit sind sie aufgeschlossener und trauen sich mehr.

Erst gerade hatten wir in einer Woche sowohl technische als auch kaufmännische Praktikanten von der Realschule Aschheim und Grund- und Mittelschule Finsing im Haus. Und davon möchte ich Ihnen gerne berichten.

Gute Vorbereitung ist entscheidend

Vorbereiten müssen wir die Praktikantenwoche nicht ganz alleine. Hier unterstützen uns die Kolleginnen der Personalabteilung. Sie erstellen zum Beispiel einen Zeitplan, reservieren Schulungsräume, teilen die Auszubildenden den verschiedenen Vorträgen zu und bestimmen einen verantwortlichen Azubi sowie dessen Stellvertreter. Die Vorträge bereiten wir dann selbstständig vor. Dazu gehört natürlich auch, dass wir uns ganz genau in das Thema einarbeiten.

Endlich kann die Praktikantenwoche beginnen

Montag Morgen, kurz vor 8 Uhr: Jetzt müssen noch schnell die letzten Kleinigkeiten erledigt werden: Getränke bereitstellen, Ausbildungsübersichten, Zeitpläne sowie Schreibmaterial, Giveaways und USB-Stick auf den Plätzen verteilen. Auch Laptop und Lautsprecher müssen für die Präsentationen noch aufgestellt und angeschlossen werden.

Vorstellung der AzubisDie Woche beginnt: Azubis und Praktikanten stellen sich vor

Es ist 9:00 Uhr – die fünf Praktikanten sind da. Dann kann es losgehen! Der Tag beginnt um 9:00 und endet um 16:00 Uhr. Sie sollen dadurch gleich einen Einblick ins Berufsleben bekommen, da die Schule ja meistens früher zu Ende ist. Zuerst beginnt die Vorstellungsrunde. Dazu haben wir Karten bereitgelegt, mit denen sich unsere Gäste vorstellen und ihre Erwartung an das Praktikum äußern können. Und auch jeder von uns Azubis stellt sich auf diese Weise vor.

Es ist immer wieder sehr interessant zu sehen, wie verschieden die Erwartungen der  Praktikanten sind: Die einen wollen z. B. einfach etwas über Computer lernen, die anderen erhoffen sich, leichter eine Entscheidung bei der Berufswahl treffen zu können.

Nicht nur die Praktikanten haben Erwartungen, wir Azubis natürlich auch. Wie zum Beispiel, dass die Schüler Spaß haben, Interesse zeigen, gut mitarbeiten, viel neues lernen, sich benehmen und aufmerksam sind.

Zunächst lernen die Praktikanten genua etwas genauer kennen, indem wir ihnen etwas über das Unternehmen und die Ausbildungsmöglichkeiten erzählen und einen Hausrundgang machen. genua bietet jungen Leuten viele berufliche Möglichkeiten: ein Duales Studium oder Ausbildungen für Bürokommunikation sowie Marketingkommunikation, IT-Systemkaufleute, Mathematisch-technische/ -r Software-Entwickler/ -innen und Fachinformatiker/ -in für Systemintegration. Und schon ist der halbe Tag vorbei und es heißt Mittagspause. Die Pause verbringen wir zusammen mit unseren Gästen – so können Sie in gemütlicher Runde Fragen über die Ausbildung, genua und alles was ihnen noch am Herzen liegt, stellen.

Praktikanten beim Hardware-SchraubenWährend die kaufmännischen Praktikanten ein Event planen, schrauben die technischen an einer Hardware

Ab dem Nachmittag werden die technischen und kaufmännischen Praktikanten getrennt. In der ganzen Woche lernen die technischen Praktikanten alles rund um den PC, Internet, Betriebssysteme, Verschlüsselung und erwerben Grundkenntnisse in einer Programmiersprache. Am meisten Spaß haben sie aber am Hardware-Schrauben. Weil sie hier etwas zum Anfassen haben, das sie so oder so ähnlich auch Zuhause stehen haben. Nur dort traut man sich normal nicht, den Computer zu zerlegen. Die Angst, durch Unerfahrenheit etwas kaputt zu machen, ist oftmals berechtigt. Die kaufmännischen Praktikanten interessieren sich natürlich nicht so für den Technikkram. Sie schnuppern deshalb in die Verwaltung, den Vertrieb, das Marketing und die Finanzbuchhaltung. Dabei durften sie z. B. ein Motto für ein Event überlegen und dies organisieren und Reisen planen.

Und so ging die Woche dann auch sehr schnell vorbei. Den Freitag gestalten wir immer sehr locker. Im Mittelpunkt steht, offene Fragen zu klären und Feedback zu geben. Die Praktikanten selbst fiebern vormittags dem Pizzaessen am Mittag entgegen. Das wird von genua organisiert und spendiert. Anschließend füllen sie noch einen Feedback-Bogen für uns aus und erhalten ihr Praktikumszeugnis. Und schon ist es 14:00 Uhr und wir verabschieden uns alle.

Für uns Azubis ist die Woche noch nicht ganz vorbei

Die Praktikanten konnten ins Wochenende starten – wir dagegen haben noch einiges zu tun an diesem Nachmittag. Denn natürlich sind wir gespannt auf die Feedback-Bögen, die wir auch gleich noch anschauten.

Sowohl die Erwartungen der Schüler und auch unsere eigenen konnten zum großen Teil erfüllt werden. Ihnen hat das Praktikum gut gefallen und sie konnten viele neue Sachen lernen. Für die Berufswahl/-richtung hat es ihnen auch weiter geholfen.

Durch die Praktikantenwochen konnten wir in den letzten Jahren schon einige junge Leute als Auszubildende, Studenten und Schüleraushilfen gewinnen. Und manch einen sah man erneut als Praktikant bei genua. Denn nach dem kurzen "Reinschnuppern" konnten wir Lust auf ein umfangreicheres Praktikum wecken.

 

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