Rollen und Anforderungen in Fernwartungsbeziehungen

Rollen und Anforderungen in Fernwartungsbeziehungen

Fernwartung soll einen störungsfreien Produktionsprozess gewährleisten: Probleme im Maschinenpark sowie unnötige Kosten werden idealerweise vermieden, die Fertigung läuft wie geplant. Soweit die Theorie. Da Fernwartung auch Risiken birgt, haben die beteiligten Parteien verschiedene Anforderungen. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Investiert ein Unternehmen hohe Summen in Anlagen wie Industrieroboter, Druckmaschinen oder Stromgeneratoren, verlangt es vom Lieferanten die Zusicherung eines störungsfreien Betriebs. Denn sollte durch den Ausfall eines Systems beispielsweise eine ganze Fertigungsstraße stillstehen, führt dies zu beträchtlichen finanziellen Schäden.

Der Lieferant kann die geforderte Betriebszuverlässigkeit durch eine ständige Betreuung der Anlagen mittels Fernzugriff garantieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: Anlagen werden von erfahrenen Spezialisten via Internet fortlaufend überwacht und gewartet, ohne dass diese vor Ort sein müssen.

Fernzugriff absichern

Sollen Anlagen per Fernwartung betreut werden, ist zu beachten, dass diese beim Betreiber in das lokale Produktionsnetz eingebunden sind. Für den Fernzugriff muss dem Lieferanten oder einem beauftragten Dienstleister also ein Zugang in das Produktionsnetz des Anlagenbetreibers eingeräumt werden. Damit ist dessen sensibler Bereich der IT- Sicherheit direkt betroffen.

Es muss sichergestellt werden, dass über den Wartungszugang ausschließlich der Lieferant zu der von ihm betreuten Maschine gelangt – und gleichzeitig für ihn keine anderen Systeme im Produktionsnetz erreichbar sind oder gar unbefugte Dritte Zugriff erlangen. Alle Wartungsarbeiten müssen darüber hinaus genau dokumentiert werden. Denn nur so ergibt sich ein sicherer und nachvollziehbarer Fernwartungsablauf, durch den rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Betreiber und Lieferant vermieden werden können.

Komfortable Fernwartung – mit Sicherheit!

Anforderungen an Fernwartungslösungen

Da bei der Fernwartung von Maschinenanlagen mehrere Parteien beteiligt sind, ergeben sich in der Praxis unterschiedliche Anforderungen. Bei der Entscheidung für eine Fernwartungslösung ist es wichtig, diese Anforderungen zu berücksichtigen. Hier die Rollen und Positionen:

Anlagenbetreiber: Kosteneffizienz steht im Mittelpunkt. Ausfallzeiten sind durch Anlagenfernwartung direkt vom Lieferanten (oder einem Support-Spezialisten) unbedingt zu verhindern. Externen muss dazu ein Netzzugang zum entsprechenden Maschinenbereich ermöglicht werden. Kontrolle, Sicherheit und der erforderliche Überblick im eigenen Produktionsnetz ist zu gewährleisten.

Lieferant: Verkauft seine Anlagen inklusive Fernwartungs-Service. Störungen sind schnell und effektiv mittels eigener Softwarelösungen und Fernzugriff auf die Anlage zu beheben. Zugriffsbeschränkung und Sicherheit sind unverzichtbar, wenn bei Anlagenbetreibern Maschinen unterschiedlicher Hersteller eingesetzt und ggf. von verschiedenen Parteien per Fernzugriff betreut werden. Außerdem müssen die jeweils durchgeführten Arbeiten jederzeit nachweisbar und nachvollziehbar sein.

Fernwartungslösung von genua – alle Interessen im Blick

Die Fernwartungslösung von genua berücksichtigt die verschiedenen Anforderungen schon aus einem einfachen Grund: Unsere Kunden sind Anlagenbetreiber, Maschinenhersteller sowie Fernwartungsdienstleister. Ein Geschäftsmodell, das sich gleichermaßen an diese verschiedenen Zielgruppen richtet, muss entsprechend auch deren Interessen berücksichtigen. Wie die Lösung von genua diesem Anspruch im Einzelnen gerecht wird, zeigt die folgende Checkliste:

Kontrolle über Wartungszugriff

  • Verbindungsaufbau erst nach beiderseitigem Einverständnis (Rendezvous-Konzept)
  • Mandantenfähigkeit

Sicherheit

Zuverlässigkeit

  • Hochverfügbarkeit
  • 24/7 Support direkt von genua
  • Zahlreiche Referenzen im Industriebereich

Individuell anpassbar

  • Schnittstelle für individuelle Applikationen
  • Verschiedene Hardware-Varianten
  • Skalierbare Lösung durch modularen Aufbau

Nachvollziehbarkeit, Sorgfaltspflicht und Haftung

  • Protokollierung aller Verbindungen und Aktionen
  • Videoaufzeichnung/Live View des gesamten Vorgangs
  • Archivierung übertragener Software
  • Revisionssicherheit

Usability und einfache Administration

  • Fernwartung sicher und einfach via App
  • Zentrale Administration via Management Station

Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier. Gerne informieren wir Sie auf der SPS IPC Drives 2015 über unsere sichere Fernwartungslösung für die Industrie. Wir sind vom 24. bis 26. November in Halle 9 an Stand 140 für Sie da. Besuchen Sie uns!

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