Sichere Kryptolösungen ohne Hintertüren

Sichere Kryptolösungen ohne Hintertüren

Wer mit modernster Technologie und immensen Ressourcen riesige Datenmengen aus den weltweiten Netzen abschöpft, möchte natürlich auch lesen, was drin steht. Verschlüsselte Daten sind hier eine Herausforderung. Denn gerade diese dürften oftmals sensible und somit interessante Informationen enthalten, durch deren Kenntnis man einen vorteilhaften Informationsvorsprung erreichen kann. Mit welchen Lösungen Sie sich schützen können, erfahren Sie hier.

Somit ist es nicht verwunderlich, dass sich die NSA und der britische Geheimdienst GCHQ mit der Ver- bzw. Entschlüsselung beschäftigen. Laut den letzten Enthüllungen von Edward Snowden können die Dienste einige der heute eingesetzten Verschlüsselungsverfahren knacken oder aushebeln. Hier stellt sich natürlich die Frage: Betrifft dies auch die Verschlüsselungsverfahren, die in den Kryptolösungen von genua verwendet werden?

Unsere Kryptolösungen, die den verschlüsselten Datenaustausch über öffentliche Netze ermöglichen, arbeiten mit dem Verschlüsselungsverfahren Advanced Encryption Standard (AES). Dieser ist nach Meinung der Experten berechnungssicher – er kann also auch nicht mit den größten heute verfügbaren Computerkapazitäten geknackt werden, auch nicht mit denen der NSA. Ein weiterer Beleg für die Stärke von AES ist, dass die NSA selbst dieses Verfahren zur Verschlüsselung von US-Dokumenten mit höchster Geheimhaltungsstufe zugelassen hat. Und auch Edward Snowden bestätigte gegenüber dem Guardian: „Encryption works. Properly implemented strong crypto systems are one of the few things that you can rely on.“

Produktbild: VPN-Appliance genucryptZuverlässige Kryptografie: Die VPN-Appliance genucrypt verwendet das sichere AES-Verfahren

Ist die Verschlüsselung selbst nicht zu knacken, muss man an die Hersteller ran, die Kryptosysteme in ihre Produkte implementieren. So hat die NSA laut den bekannt gewordenen Informationen in Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Herstellern Hintertüren in Kryptolösungen einbauen lassen, um über diesen Weg die Verschlüsselung auszuhebeln. Die Namen der betreffenden Herstellerfirmen wurden nicht genannt. Die gesetzliche Grundlage für diese Kooperation ist in den USA aber gegeben: Nach den Anschlägen im September 2001 wurde zur Terrorabwehr der Patriot Act erlassen, der amerikanische Firmen zur Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden verpflichtet. Und diese Verpflichtung kann von den amerikanischen Sicherheitsbehörden offensichtlich sehr weit ausgelegt werden, um ihre Interessen durchzusetzen.

Unabhängige IT-Hersteller in Deutschland

genua als deutscher IT-Sicherheitshersteller befindet sich in einer ganz anderen Situation: Deutsche Sicherheitsdienste haben klar begrenzte Aufgaben und keinerlei Einfluss auf Unternehmen. Zudem gibt es in Deutschland strikte Gesetze zum Datenschutz, er genießt hier einen weltweit nahezu einzigartig hohen Stellenwert. Es gibt somit für genua keine Veranlassung, in unsere Kryptolösungen Hintertüren einzubauen – ganz im Gegenteil – dies wäre ein Verstoß gegen die geltenden Datenschutzgesetze. Kunden können sich daher darauf verlassen, dass unsere IT-Sicherheitslösungen keine Hintertüren für Lauschattacken enthalten – hier kann keiner mitlesen!

 

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Bildquelle: © maxkabakov / Fotolia.com


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