Snowden-Veröffentlichungen: Aus den Augen aus dem Sinn?

Snowden-Veröffentlichungen:
Aus den Augen aus dem Sinn?

Wie ausländische Geheimdienste den weltweiten Datenverkehr durchforsten, kam in den letzten Wochen und Monaten über die "Snowden Leaks" ans Licht und schlug hohe Wellen. Daraufhin bemühte sich die Politik, das Thema für beendet zu erklären. Im Ergebnis wurde der Schutz von Privatsphäre und Firmengeheimnissen dem "Supergrundrecht" Sicherheit untergeordnet. Ist der Fall damit erledigt?

Wir bleiben bei unserer Sicht der Dinge: Unternehmen, die ihre Daten schützen müssen, sollten dies auch durchsetzen – mit starken Verschlüsselungsverfahren in Produkten vertrauenswürdiger Hersteller. Um Ihnen diese Sichtweise näher zu bringen, haben wir in unserem Blog einige Artikel zu diesem Thema beigesteuert.

So hat unsere Entwicklungsabteilung mit "Von Schlüsseln und anderen Geheimnissen" einen Rundumschlag zur Geschichte der Kryptografie abgeliefert, der auch einige interessante Hintergrundinformationen bietet: Sie erfahren beispielsweise, warum es so schwierig ist, hochwertige Kryptoverfahren zu entwickeln und warum diese dann – richtig implementiert – auch in Zeiten von „Prism und Tempora“ bei führenden Experten als sicher gelten.

Das beantwortet dann gleich die Frage, warum Nachrichtendienste an Hersteller von Netzwerktechnik und Betreiber von Cloud-Diensten herantreten: Können die Kryptoverfahren nicht gebrochen werden, müssen eben die Schlüssel her, um die Informationen mitlesen zu können. In seinem Artikel "Prism und Tempora – simple Logik statt großer Überraschung"argumentiert Dr. Magnus Harlander, Geschäftsführer von genua, dass die amerikanischen und britischen Geheimdienste einfach nur ihren Job machen: Sie folgen ihrem Auftrag, wenn sie bei der Jagd auf Daten alle ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschöpfen. Doch auch sein Artikel stellt eine Lösung in Aussicht.

DeutschlandkarteDeutschland ist ein wichtiges Ziel der Lauschangriffe

Sichere Kryptolösungen

Ein klares Statement, was die Spähaffäre für die Produkte von genua bedeutet, liefert der Blogbeitrag "Sichere Kryptolösungen ohne Hintertüren": Hier erfahren Sie, welche sicheren Verschlüsselungsverfahren genua verwendet und warum unsere Kunden keine Hintertüren zu befürchten haben: genua ist ein unabhängiges, inhabergeführtes deutsches Unternehmen – und in Deutschland gelten strikte Gesetze zum Datenschutz, er genießt hier einen weltweit nahezu einzigartig hohen Stellenwert. Fazit: Wir haben keine Verpflichtungen gegenüber Geheimdiensten. Dafür gibt es in Deutschland keine Rechtsgrundlage und keinen Auftrag an die Dienste.

Worauf achten beim Firmen-VPN?

Was man schließlich bei der Anschaffung von Kryptolösungen beachten sollte, fasst der Artikel "Fünf Anforderungen an sichere VPN-Produkte" zusammen: Wer auf die richtige Technik und das passende Dienstleistungsangebot eines vertrauenswürdigen Herstellers setzt sowie auf eine unabhängige Qualitätskontrolle durch Zertifikate und Zulassungen, erwirbt eine sichere VPN-Lösung für sein Unternehmensnetz.

Wie Sie sicher gemerkt haben, hat bei uns – anders als in vielen Medien – das Thema "Prism und Tempora" nicht an Interesse verloren. Wir werden Sie auch zukünftig in Newslettern und in unserem Blog auf dem Laufenden halten!

Weitere Informationen: Was zeichnet IT-Security Made in Germany aus?

 

Bildquelle: © beermedia - Fotolia.com


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