Einblick in mein Praktikum bei genua

Einblick in mein Praktikum bei genua

Schule kombiniert mit viel Praxis: Das ist die Fachoberschule (FOS). Denn zum ersten Schuljahr gehören hier neben dem Unterricht auch zwei Praktika, die ich im zweiwöchigen Wechsel zum Schulbesuch absolviere. Für mein erstes Praktikum habe ich mich für die Firma genua entschieden. Ob das die richtige Wahl war, erfahrt Ihr hier.

Da sich jedes FOS-Praktikum über einen sehr langen Zeitraum – gut neun Wochen – erstreckt, war es mir wichtig, bei einem Unternehmen zu arbeiten, bei dem ich stets beschäftigt bin. Immerhin will ich die Zeit nutzen! Die Firma kann man sich selbst aussuchen: In der Regel durchläuft man dafür ein normales Bewerbungsverfahren samt Vorstellungsgespräch. Doch welches Unternehmen ist das richtige?

Da ich den wirtschaftlichen Zweig der Fachoberschule in Erding besuche, musste die Firma natürlich über möglichst viele kaufmännische Bereiche verfügen. Auch wollte ich vorzugsweise eine Praktikumsstelle in meiner Umgebung. Von einer Bekannten bekam ich den Tipp, mein Praktikum bei genua zu absolvieren. Sie hatte dort selbst schon ein Praktikum gemacht, und wusste nur Gutes zu berichten: So durfte sie dort in die unterschiedlichsten Bereiche des Betriebs hineinschauen und traf durchwegs auf sehr freundliche Mitarbeiter. Das weckte mein Interesse und so bewarb ich mich ebenfalls kurzerhand für ein Praktikum bei genua in Kirchheim. Nach einem guten Vorstellungsgespräch bin ich nun seit September regelmäßig bei genua – im Folgenden möchte ich Euch genauer über meine Tätigkeiten und Erfahrungen mit dem Praktikum informieren:

Erster Stopp: Die Finanzbuchhaltung

Die ersten zwei Wochen meines Praktikums absolvierte ich in der Finanzbuchhaltung. Zu meinen Tätigkeiten zählten hier zum Beispiel die Kontrolle der Reisekosten oder die Buchung von Kassenbelegen. Letzteres fiel mir Anfangs nicht ganz so leicht, muss ich zugeben. Über die Aufgaben hinaus bekam ich durch die Erklärungen der Mitarbeiter, die sich immer viel Zeit für mich nahmen, einen sehr guten Einblick in den Finanzbereich. Was in der Schule nur theoretisch vermittelt wurde, wurde dadurch für mich greifbarer.

Einsatz im Personalbereich: So funktionieren Bewerbungen!

Anschließend war ich in der Gruppe "Recruiting and Development" tätig. Dort durfte ich gemeinsam mit meiner Betreuerin Bewerbungen bearbeiten und aus meiner Sicht bewerten. Dabei konnte ich vieles dazulernen u. a., was eine gute Bewerbung ausmacht. Jetzt bin ich also bestens für meine eigenen Bewerbungen gewappnet! Ich durfte auch Präsentationen erstellen, was mir ebenfalls sehr zugesagt hat. Rückblickend kann ich sagen, dass die Personalabteilung ein sehr interessanter Bereich ist, in dem mir die Arbeit auch sehr gefallen hat.

Meine Hauptaufgabe im Marketing: Diesen Blogartikel schreiben

Abwechslungsreich: Meine Aufgaben im Marketing

Aktuell unterstütze ich die Gruppe Communications. Schnell habe ich festgestellt, dass hier die Organisation von Messen und Events ein großes Thema ist. Doch auch in andere Projekte werde ich eingebunden: So durfte ich mitwirken bei der Mottofindung und der Festlegung von Werbemaßnahmen für das anstehende 25-jährige Jubiläum von genua. Bei Aufgaben wie diesen kann man seinen Ideen freien Lauf lassen – aber man muss natürlich das Unternehmen und seine Stärken kennen, um dazu passende Maßnahmen festlegen zu können. Generell ist Kommunikation ein großes Thema, dazu zählt auch dieser Blogartikel, welcher zu meinen Aufgaben im Onlinemarketing zählt. Ihr seht also: Marketing ist wahnsinnig abwechslungsreich.

Zwischendurch unterstütze ich aber auch immer wieder die Mitarbeiter am Empfang. Dort bestehen meine Aufgaben u. a. darin, die Besprechungsräume einzudecken, Telefonate zu tätigen oder eingehende Pakete entgegenzunehmen. Am Anfang fallen einem diese Tätigkeiten etwas schwer, da man den Kontakt zu Kunden als Schüler ja nicht gewohnt ist. Aber wenn man sich erst einmal eingelebt hat, sind auch diese Aufgaben keine großen Herausforderung mehr.

Fazit: Es wird nicht langweilig!

Ein Praktikum bei genua zu machen kann ich nun auch jedem empfehlen! Man durchläuft nahezu alle kaufmännischen Bereiche, aber was viel wichtiger ist: Die Aufgaben sind abwechslungsreich und auch als Praktikant erhält man Tätigkeiten, die fordernd und mit Verantwortung verbunden sind. Dazu kommt, dass eine sehr lockere Atmosphäre im Betrieb herrscht. Die Mitarbeiter gehen sehr freundlich miteinander um und haben immer ein offenes Ohr. Ich weiß es auch sehr zu schätzen, dass sie mir nicht nur Aufgaben zuteilen, sondern mir auch viel beibringen wollen – auch wenn ich nur kurz bei ihnen bin. Deswegen gehe ich mit Vorfreude in die restlichen Wochen: Ich bin mir sicher, dass ich noch vieles lernen und mitnehmen kann.


Lesen Sie auch

Diskutieren Sie mit

Sie können diesen Artikel sofort ohne Registrierung als Gast-User kommentieren.

Registrieren Sie sich jetzt! Mit einem User Account genießen Sie Vorteile:
Ihr Kommentar wird sofort im genublog veröffentlicht und Sie werden über Reaktionen auf Ihre Kommentare informiert.

Bereits registrierte User gelangen hier zum Login.



Registrieren Sie sich jetzt! Mit einem User Account genießen Sie Vorteile:
Ihr Kommentar wird sofort im genublog veröffentlicht und Sie werden über Reaktionen auf Ihre Kommentare informiert.

Bereits registrierte User gelangen hier zum Login.